Zusammenfassung medizintechnischer Leistungen von Strätz FN Medizintechnik

Mit modernstem Equipment prüfen die Strätz-Medizintechniker termingerecht und nach Vorgaben der MPBetreibV und GUV Ihre medizintechnischen Geräte und medizintechnischen Anlagen. MPG konforme Geräteverwaltung mit IT-gestützten Facility Management und die normgerechte Dokumentation gehören hierbei zu unserer Kernkompetenz. So können Sie bei Sicherheitstechnischen Kontrollen nach Anlage 1(STK), Messtechnischen Kontrollen nach Anlage 2 (MTK) sowie Konstanzprüfungen, Wartungen und Validierungen sowie Reparaturen auf uns bauen.

Unsere Produktpalette ist umfangreich und deckt die verschiedensten medizintechnischen Bereiche ab:

Reizstromgeräte für medikamentenfreie Schmerzbehandlung
Zur Behandlung von akuten oder chronischen Schmerzen in Muskeln oder Gelenken dient ein Reizstromgerät. Es ist eine effektive Alternative zur Therapie mit Medikamenten und nahezu nebenwirkungsfrei. Wählen Sie zwischen verschiedenen Geräten, die sehr handlich und bedienerfreundlich sind. Die Elektro-Stimulation funktioniert entweder mit Batterien oder über Piezo-Kristalle. Diese können Sie zum Beispiel bei Sportverletzungen, Durchblutungsstörungen, Migräne und rheumatischen Schmerzen einsetzen.

Nervenstimulatoren
Bei gegebener Stromstärke korreliert die Kontraktionsstärke mit der Distanz zum Nerven. Je geringer der Strom, der zum Auslösen von Kontraktionen erforderlich ist, desto näher befindet sich die Nadelspitze am Nerven. In der Klinik wird üblicherweise mit einer initialen Stromstärke von 1 mA gereizt. Kontraktionen des Kennmuskels bei einer Schwellenstromstärke von 0,2-0,3 mA (Impulsbreite 0,1 ms) zeigen die gewünschte Position der Stimulationsnadel am Nerven an. Geringere Impulsamplituden bergen die Gefahr einer Nervenverletzung. Es muss deshalb grundsätzlich der niedrigste Stimulationsstrom ermittelt werden, um ggf. eine zu nahe Kanülenlage am Nerven durch Zurückziehen zu korrigieren.

HF-Chirurgie
Fließt Strom durch ein leitfähiges Material, so erwärmt es sich umso mehr, je grösser der elektrische Widerstand ist. Deshalb werden zu dünne Kabel, die einen höheren Widerstand als dicke Kabel haben, bei Stromfluss heiß. Diesen Effekt nutzt die HF-Chirurgie: Körpergewebe hat einen höheren elektrischen Widerstand als die metallene Schneideelektrode. Durch den Stromfluss wird das umliegende Gewebe aufgeheizt, aber nicht die Elektrode. Besonders stark ist der Effekt in der Nähe der OP-Elektrode, da der gesamte Strom dort durch einen sehr kleinen Gewebequerschnitt fließt. An der Neutralelektrode wird der zurückfließende Strom auf eine große Fläche verteilt, daher entsteht dort nur eine geringe Erwärmung des Gewebes. Verwendung hochfrequenter Ströme (300 bis 2000 kHz) zum Schneiden und Koagulieren von Körpergewebe. Die hohen Frequenzen vermeiden neuromuskuläre Kontraktionen.

Infusions-/ Spritzenpumpen
Unter einer Infusionspumpe versteht man eine Dosierpumpe zur kontinuierlichen intravenösen Verabreichung von Infusionen. In der klinischen Praxis wird häufig die Bezeichnung Infusomat (Markenname der B. Braun Melsungen AG) synonym verwendet.

Das Förderprinzip der Pumpen beruht größtenteils auf dem System der Schieberperistaltik, mit der ein gleichmäßiger Fluss mit geringer Pulsation und variabler Stärke erzeugt werden kann. Eine Wellenumdrehung der Peristaltik entspricht dabei einem Arbeitsschritt, in dem durch die Kompression eines definierten Schlauchvolumens eine bestimmte Menge Infusionslösung dem Infusionssystem zugeführt wird. Daher auch die Bezeichnung Volumengesteuerte oder Volumetrische Pumpe.

Pulsoxymeter
Ein Pulsoxymeter bietet eine einfache und schnelle Möglichkeit der Sauerstoffsättigungsüberwachung. Mittels eines Clips oder Klebesensors am Finger kann der Sättigungswert problemlos gemessen werden. Die Messung erfolgt „unblutig“ mittels eines Infrarotsensors. Gleichzeitig wird die Herzfrequenz gemessen.

Es gibt Pulsoxymeter mit und ohne Alarmfunktion. Die Geräte ohne Alarmfunktion sind nur zur kurzfristigen Messung geeignet. Für eine Dauerüberwachung sind Alarmfunktionen notwendig, um bei Abweichungen von den Normwerten entsprechend reagieren zu können. Pulsoxymeter sind einfach in der Anwendung und auch mobil einsetzbar.

Patientenmonitoring (IBP)
Die kontinuierliche, elektronische Überwachung von Patienten, insbesondere von Risikopatienten; i.e.S. die fortlaufende, evtl. trendorientierte Aufzeichnung der Messgrößen biologischer Funktionen, wobei Herztätigkeit u. Atmung die zentrale Rolle spielen. Daneben können – je nach Krankheitsbild – zusätzlich andere Funktionen (z.B. Temperaturregulation, Hirndruck) einbezogen werden. Das M. geschieht über Messfühler, Elektroden etc. am Patienten, die entsprechende Impulse an ein Messgerät (EKG, Druckmesser, Thermometer etc.) abgeben. Die Geräte sind heute meist mit einem Bildschirm versehen, d.h., die Funktionen können sofort visuell erfasst werden. Bei Über- oder Unterschreiten einstellbarer Grenzwerte, z.B. kritischer Blutdruck- oder O2-Konzentrationswerte, ertönt ein Warnsignalton. Die gemessenen Werte können über einen beliebigen Zeitraum gespeichert u. zur diagnostischen Auswertung u. Dokumentation wiedergegeben werden.

Elektrokardiogramme
Die Elektrokardiografie ist eine Methode die elektrische Erregung des Herzmuskels und damit die Aktivität des Herzens zu untersuchen. Die Aufzeichnung der Erregungen im Herzen wird als Herzstromkurve dargestellt und als Elektrokardiogramm (EKG) bezeichnet. Diese Methode ermöglicht eine schnelle und schmerzfreie Untersuchung der Erregungsvorgänge im Herzen und deckt eventuelle Störungen am Herzen auf.

Das Prinzip der Sonographie beruht darauf, dass Ultraschallwellen – das sind Schwingungen mit einer Frequenz oberhalb des Hörbereichs – an den verschiedenen Geweben im Körper unterschiedlich stark zurückgeworfen (reflektiert) werden.

Belastungs- oder Stress-EKG (Ergometrie)
Bei einer Belastungs-Elektrokardiografie zeichnet der Kardiologe ein Elektrokardiogramm unter körperlicher Belastung auf. Mit dieser Methode lassen sich Durchblutungsstörungen an den Herzkranzgefäßen erkennen, die möglicherweise im Ruhe-EKG nicht sichtbar sind. Auch das Auftreten von Rhythmusstörungen ist diagnostisch von Bedeutung. Die Puls- und Blutdruckreaktionen lassen auf die allgemeine Leistungsfähigkeit und den Trainingszustand von Herz und Kreislauf schließen. Auch den Einfluss bestimmter Medikamente auf die Leistungsfähigkeit kann der Arzt hiermit festhalten.

Unter Belastung schlägt das Herz schneller und der Blutdruck steigt an. Je höher der Puls ist, desto mehr Sauerstoff braucht das Herz. Sind die Herzkranzgefäße verengt, wird das Herz nicht mehr ausreichend durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Dadurch verändert sich die Herzstromkurve.

Für die Aufnahme eines Belastungs-EKGs werden dem Patienten ähnlich wie beim Ruhe-EKG mehrere verkabelte Elektroden auf die Brust, Arme und Beine geklebt. Der Patient muss dann entweder auf einem speziellen Fahrrad (Ergometer) in die Pedale treten oder auf einem Laufband schnell gehen. Die erbrachte Leistung wird in Watt gemessen. Die Belastung wird, individuell angepasst, gesteigert – durch Erhöhung des Widerstandes am Rad bzw. der Laufband-Geschwindigkeit sowie durch Vergrößerung des Neigungswinkels des Laufbands. Während der Belastung beobachtet der Arzt die Herzstromkurve seines Patienten und misst gleichzeitig dessen Blutdruck und Puls. Dabei gilt die Faustregel: Maximaler Puls = 220 – Lebensalter

Am Ende der Untersuchung dokumentiert der Arzt noch einige Minuten lang, wie sich Puls und Blutdruck wieder normalisieren.

Spiroergometrie
Die Spiroergometrie (Spiro, auch Ergospirometrie) ist ein Verfahren zur Überprüfung der Belastbarkeit der Lunge und des Herzkreislaufsystems. Der Arzt misst dabei zusätzlich zum EKG und zur Atemtätigkeit die Konzentration von Sauerstoff und Kohlendioxid in der Atemluft (Atemgase) des Patienten unter körperlicher Belastung.

Die Spirometrie ist ein Verfahren zur Lungen-Funktionsprüfung. Dabei werden Lungen- und Atemvolumina gemessen und grafisch im Spirogramm dargestellt.

Lungenfunktionsprüfung
Die Lungenfunktionsprüfung (in der ärztlichen Praxis häufig „LuFu“ abgekürzt) ist eine der grundlegenden diagnostischen Methoden in der Lungenheilkunde (Pneumologie). Mit ihr untersuchen Ärzte den Zustand der Atemwege von Patienten und bestimmen die Leistungsreserven der Lunge. Bei Lungenerkrankungen sind die Werte in meist typischer Weise verändert.

Sonografie(Sono) Ultraschall (US-Gerät)
Ein Ultraschallgerät sendet Ultraschallwellen aus, misst deren unterschiedliche Reflexion im Gewebe und verarbeitet sie zu einem zweidimensionalen Bild des Körpers in unterschiedlichen Graustufen.

Mit Hilfe der Sonographie lässt sich einfach und völlig schmerzlos die Struktur verschiedener Organe, wie der Leber und Schilddrüse, und verschiedene Körperregionen, wie die weibliche Brust, untersuchen.

Die Ultraschall-Untersuchung ist absolut ungefährlich und kann auch bei Schwangeren und Kindern problemlos eingesetzt werden.

Blutdruckmesser (BDM)
Blutdruckmessgeräte werden zur Messung an Personen verwendet. Neben dem richtigen Einsatz der Geräte ist es auch wichtig, dass die eingesetzten Messgeräte die richtigen Werte anzeigen, was durch eine Kalibrierung bestätigt wird. Die Erfahrung zeigt, dass Blutdruckmessgeräte regelmäßig kontrolliert und gewartet werden sollten.

Langzeitblutdruckmessung (LZ-BDM)
Die Langzeitblutdruckmessung (24 h-Blutdruckmessung) ist eine wichtige diagnostische Methode zur Beurteilung einer Hypertonie. Dabei überwacht man den zirkadianen Verlauf der Blutdruckwerte über einen Zeitraum von vierundzwanzig Stunden.

Tretkurbelergometer
Ein Tretkurbelergometer ist ein Gerät, das mit einem Tretwerk, einer Bremseinrichtung und einer Anzeige ausgestattet ist und der definierten physikalischen und reproduzierbaren Belastung von Patienten dient. An dieses Medizinprodukt werden bestimmte Anforderungen in Bezug auf die Vergleichbarkeit medizinischer Ergebnisse und die Gebrauchs-tauglichkeit gestellt. Sie werden nach dem Medizinproduktegesetz in den Verkehr gebracht und unterliegen den Regelungen der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV).

Wartungsdokumentation

Wir unterstützen Sie bei der Wartungs-Dokumentation Ihrer medizinischen Geräte und Anlagen, nach Anforderungen des Medizinproduktegesetzes MPG und MPBetreibV. Zudem stehen Ihnen die Strätz-Medizintechnik-Spezialisten auch vor und während der Behördenbegehungen zur Verfügung.

Röntgenbildbetrachter nach DIN 6856 Medizinisches Gerätemanagement

Sonstige

  • Op-Tische
  • OP-Ausstattung
  • Aufbereitung von Instrumenten
  • Coagu-Check
  • Einweisung nach MPBetreibV

Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns, über unser Strätz-Medizintechnik-Servicetelefon: 09305 – 906 350.